Über Uns
Förderkreis „Haus Wolfsthalplatz“ e.V.
About us
Center of Jewish History Aschaffenburg - Wolfsthalplatz
Der Verein „Förderkreis Haus Wolfsthalplatz“ wurde 1984 gegründet. Er ging aus einer Initiative hervor, die ab 1979 die Bemühungen um Sicherung, Rekonstruktion und Gestaltung des ehemaligen Rabbinerhauses und des Areals der ehemaligen Synagoge der Stadt anstieß, forcierte und entsprechend begleitete. Mit der Errichtung der Brunnenskulptur „Zeitwagen“ 1992 war dieses Vorhaben erfüllt. Der Wolfsthalplatz, auf dem die Synagoge stand, ist Gedenkort, das ehemalige Rabbinerhaus Museum für Jüdische Geschichte und Kultur Aschaffenburgs. Seither unterstützt der Verein die Stadt Aschaffenburg darin, dieses Ensemble seinem Zweck gemäß zu nutzen und entsprechend zu betreuen. Historische Aufklärung, politische Bildung sowie Begegnung aller Interessierten, besonders von und mit ehemaligen Aschaffenburger Juden und ihren Angehörigen stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Für seine Verdienste erhielt der Verein 2010 den Kulturpreis der Stadt Aschaffenburg.
Aktuelles
Gedenken am 07. Oktober 2026
Wir erinnern an die Zweite Deportation der Aschaffenburger Juden im Herbst 1942 und gedenken der Opfer des Massakers vom 7.10.2023. Wir zeigen uns solidarisch mit Israel gegen seine erklärten Feinde und verurteilen jede Form von Antisemitismus mitten in unserer Gesellschaft. Unsere Solidarität gilt den jüdischen Gemeinden in ganz Deutschland Dazu laden wir ein, gemeinsam mit […]
Deportationsgedenken am 09. Mai 2026
Ab 23. April bis etwa 06. Mai jähren sich die Tage der ersten Deportation und Ermordung der Juden aus Aschaffenburg und Unterfranken. Aus diesem Anlass wollen wir ihrer gedenken und laden auf den Wolfstahlplatz in Aschaffenburg ein. Treffen um 14.00 Uhr am Wolfsthalplatz, Gedenktafel für die ermordeten Opfer– Begrüßung durch den Vorsitzenden Förderkreis Haus Wolfsthalplatz, […]
Wissenschaftliche Tagung am 06. März 2026, „Rechtspruch statt Rechtsbruch“ (Jes 5,7)
Die Wahrheit der Jesajastelle ist Überzeugung allen Bemühens nach der NS-Zeit, gerechtes Recht zu schaffen. Erinnerung ermöglicht dabei Aufklärung von Justiz über sich selbst. Die Tagung will dies an drei Feldern aufzeigen: an ersten Versuchen in Polen unmittelbar nach dem Krieg, Verbrechen der Vernichtungslager zu sühnen; an der demokratischen Strafprozessordnung im Gegensatz zur jener der […]