Über den Verein

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Vorstand und Beirat ab 2015/16

(nach Wahl auf GV am 23.02.16)

Vorsitzender:
Dr. Josef Pechtl

Stellvertreter:
Wolfgang Giegerich, Stadtrat Aschaffenburg
Dr. Robert Löwer, Stadtrat Aschaffenburg

Kassierer:
Remo Schardt

Schriftführung:
Peter Körner

Beirat:
Peter Bert  
Dr. Lautenschläger  
Frau Rosi Ruf, Stadträtin
Frank Sommer
Pfarrer Hauke Stichauer

Auszug aus der Vereinssatzung

„… Der Verein will dazu beitragen, dass

  • der Versöhnungsgedanke zwischen den Bekenntnissen und Völkern sowie das Verständnis für die Geschichte der Juden und für die jüdische Religion wach gehalten und verstärkt werden,
  • sich das zeitgeschichtliche Wissen als Mittel demokratischer Bildung erweitert,
  • die im ehemaligen jüdischen Schul- und Rabbinerwohnhaus Treibgasse 20 eingerichtete Dokumentation von möglichst vielen Besuchern gesehen und das Haus mit Leben erfüllt,
  • die begonnene Sammlung von Dokumenten weitergeführt wird,
  • wissenschaftliche Forschungen und Veröffentlichungen zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Aschaffenburgs, des Antisemitismus, der Verfolgung anderer gesellschaftlicher Gruppen im „Dritten Reich“ sowie des Alltags im Nationalsozialismus gefördert werden.

Der Satzungszweck wird verwirklicht durch Öffentlichkeitsarbeit, ideelle und materielle Förderung der genannten Ziele. Mittel des Vereins werden nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet. …“

Diesen Absichten gemäß zeichnet unser Verein für folgende Vorhaben (mit-) verantwortlich:

Gedenken und Erinnern

  • Jährliche Gedenkveranstaltung am 9.11. mit der Stadt Aschaffenburg. –
  • Jährliche Veranstaltung zum Holocaustgedenken am 27.1.
  • Die Arbeitsgruppe „Stolpersteine“ bereitet unter dem Dach des Vereins Verlegungen in Aschaffenburg und Umgebung vor.

Historische Forschung

Abgeschlossen

  • Bestandsaufnahme und Dokumentation der Jüdischen Grabstätten (Initiativen des Förderkreises, im Auftrag der Stadt Aschaffenburg u.a.)
  • Der sog. „Krieg nach Innen“. Vermittelt und begleitet vom Förderkreis sind durch Frau Elisabeth Kohlhaas Geschehen und Personen des „Kriegsendeterrors“ im Umfeld Aschaffenburg erforscht.
  • Geschichte der „Kristallnacht“. Die Arbeit rekonstruiert die Ereignisstränge in Aschaffenburg, Biographien von Tätern sowie die juristische Aufarbeitung nach 1945. Sie zieht Vergleiche zu anderen Orten des Reichs, und sie spürt dem Wandel der Bedeutung des Datums „9.11.“ bis in die jüngste Zeit nach.

Laufend:

  • Geschichte der Aschaffenburger Juden von der Aufklärung bis zu ihrer Vernichtung
  • Unterstützung von Prof. Dr. M. Morgenstern, Fachbereich ev. Theologie der Uni Tübingen: Erforschung der Bedeutung des Aschaffenburger Rabbiners Raphael Breuer.
  • Datenbank zur jüdischen Bevölkerung Aschaffenburg.

Nähere Informationen finden Sie unter „Forschung und Wissen“

Bildung und Vermittlung

  • Wissenschaftliche Tagung des Vereins zu Zeitgeschichte seit 1999 jährlich i.d.R. in der zweiten Novemberhälfte
  • Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen der Stadt Aschaffenburg, dem Stadtführungsnetz und den Schulen
  • Mitverantwortung bei Besuchen jüdischer Ehrengäste

Auszeichnungen

Träger des Aschaffenburger Kulturpreises 2010

Der Preis wurde dem Verein am 9.11. 2010 verliehen. In der Begründung heißt es: „…in Würdigung langjähriger hervorragender Verdienste um das kulturelle Leben der Stadt Aschaffenburg…“.

Die mit dem Verein und der Stadt eng verbundene Autorin Elisabeth Kohlhaas, Leipzig, erinnerte in ihrer Laudatio insbesondere an die Initiativen des Vereins, die zu Dauereinrichtungen wurden und im Lauf der Zeit zu allgemeiner Selbstverständlichkeit. So etwa die Tatsache, dass das heutige Jüdische Museum der Stadt Aschaffenburg, als Dokumentationszentrum gegründet, das älteste seiner Art in Bayern ist;  so die Forschungen zum „Terror nach Innen“ in der Endzeit des NS-Regimes in Aschaffenburg, so die frühen Anfänge der digitalen Erfassung und Darstellung der Daten zur jüdischen Geschichte.  –

Bürgerkulturpreis des Bayerischen Landtages 2010: 

Der Anerkennungspreis für innovative Dokumentation „…wird für vorbildliches bürgerschaftliches Engagement…“  am 6. Dezember 2010 durch die seinerzeitige Präsidentin des Bayerischen Landtags Frau Barbara Stamm verliehen.

Wie Sie uns unterstützen können

Spenden

Sie können uns mit einmaliger Spende oder einem Dauerauftrag unterstützen:

Bankverbindung
Sparkasse Aschaffenburg
IBAN: DE02 7955 0000 0000 4268 74      
BIC: BYLADEM1ASA

Mitglied werden

Sie können Mitglied unseres Vereins werden. Dazu bitte die Beitrittserklärung ausfüllen und zurückschicken.

Aktuelle Vereinssatzung (PDF)

Beitrittserklärung (PDF)